Majoran


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Majoran

Origanum majorana

auch Wurstkraut; ein- zwei und mehrjähriges Kraut; bis zu 60 cm hoch; graufilzig, behaarte, länglich eiförmige Blätter

Geschmack und Verwendung

Majoran duftet wie Thymian stark und aromatisch. Er schmeckt würzig und leicht brennend. Man sollte Majoran sparsam verwenden, um die anderen Gewürze nicht zu überdecken. Es ist das ideale Kraut für fette Fleischgerichte. Es ist ein klassisches Gewürz für Wurst, insbesondere für Blut- und Leberwurstsorten.

Schweinefleisch lässt sich damit in Kombination mit Knoblauch und Zwiebeln gut würzen. Aber auch zu deftigen Gemüse- und Fleischgerichten paßt er hervorragend. Besonders zu Eintöpfen mit Hülsenfrüchten und geräuchertem Fleisch. Hier bildet er mit Bohnenkraut ein starkes Duo.

Wirkungsweise

Majoran ist verdauungsstärkend und daher ein sehr beliebtes Gewürz in deftigen Speisen. Aber auch auf das Nervensystem hat Majoran eine positive Wirkung. Er wirkt beruhigend und wird bei nervöser Unruhe, Kopfschmerzen oder auch bei Schlafstörungen als Tee, Tinktur oder im Essen eingesetzt.

Rezeptideen

  • Salamipizza mit Majoran
  • Rehgulasch mit Gnocchi
  • Kräutermarinade für Grillfleisch
  • Ratatouille

  • Lammragout mit frischen Bandnudeln
  • Hähnchenbrust mit weißen Bohnen, Lauch, Sahne und Majoran
  • Kartoffelsuppe mit Zucchini und Majoran
  • Gefüllte Ente

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